Funktion und Wirkung des K-Active Taping

Die ganzheitliche Betrachtungsweise des menschlichen Körpers mit seinen vielfältigen Vernetzungen über Strukturen wie beispielsweise Haut, Faszien, Muskeln, Meridiane etc. bildet die therapeutische Grundlage des K-Active Taping.
Ärztliche Diagnose, bildgebende Verfahren, anatomische Kenntnisse sowie ein eingehender Sicht- und Funktionsbefund mittels Screening- und Muskeltests in Verbindung mit Haut- und Faszienverschiebungen sind unentbehrlich, um die Dysfunktionen im Körper vollständig zu erfassen.

Das K-Active Tape ist den Eigenschaften der Haut nachempfunden und übermittelt dadurch scheinbar "positive" sensorische Informationen an unseren Körper.

Therapie sowie zentrale Anlagen, wie beispielsweise im Brust- und Bauchbereich, können bereits zu allgemeinen Verbesserungen der Körpersysteme (Bodyconditioning) führen und scheinen als Grundlage für die autoreparativen Prozesse im menschlichen Körper zu dienen. Lokale Anlagetechniken im Bereich der gestörten Strukturen schließen sich, wenn nötig, an. Eine erneute Durchführung der Eingangstests muss die Richtigkeit der Anlage bestätigen.

Die positiven Ergebnisse des K-Active Taping werden von Ärzten und Therapeuten durch die Unterstützung von unterschiedlichen Funktionen im menschlichen Körper erklärt.

Wie diese Bilder zeigen, scheint beispielsweise unter den Zügeln des K-Active Tapes die Resorption vom Hämatom beschleunigt abzulaufen.

 

In einer Doktorarbeit von Martin Krajczy wurde durch die Anwendung der Tapes nach einer Gallenblasenoperation eine deutliche Schmerzreduktion in der Anwendungsgruppe beobachtet.

 

Einige Experten sind von dieser Behandlungsmethode überzeugt, wobei diese jedoch nur eine Mindermeinung darstellen. Ein zweifelsfreier wissenschaftlicher Nachweis der Wirksamkeit besteht nicht.